Johann Sensenschmidt (Bamberg, Offizin 2)

1481-1500

Typen

Type M/Qu Nutzungszeit Beschreibung
1:165G
2:156G
3:110G M5 1473-1476
4:99G M5 1474-1479
5:115G M38 1481-1489
5*:100G M38 1483-1483 Haebler: Typenrepertorium Abt. V, Erg. 2, S. 47, Nr. 4
vermutlich identisch mit Type 3:103G bei Marx Ayrer (Bamberg, Offizin 5)
6:150G M20 1476-1483 vgl. Type 7:154G
7:154G M20 1481-1485 vgl. Type 6:150G bei Johann Sensenschmidt (Nürnberg, Offizin 4)
größere (?) Missaltype
7*:154G (M20) 1485-1485 kleinere (?) Missaltype
8:400G 1481-1493 Kanontype
8*:124G M87 1481-1485 U mit Innenkringel
ist möglicherweise gleich Type 12:81G auf größerem Kegel
8**:105G   M87 und M38 1478-1485 U mit Dorn
9:79G   M49 und M87 1481-1492 selten rein verwendet
meist gemischt und
in der reinen Fassung ohne als Type 9*:79G verzeichnet
9*:79G M87 1484-1490 ist gleich Type 9:79G in reiner Form (ohne Einsprengungen von
9**:73/74G M87 1482-1485 bei Haebler: Typenrepertorium, Abt. IV, S. 98/99, Nr. 36(2) irrtümlich als 9* bezeichnet
Verhältnis zu 9* zu klären; 9** offenbar derselbe Schnitt wie Type 12:81G und damit abweichend von 9*. Kann Type 12 wirklich auf so kleinem Kegel gegossen worden sein?
Haebler: Typenrepertorium, Abt. V, S. 9: "(statt 9*)" bezieht sich wohl auf den Druckfehler in Abt. IV!
10:196G M66 1482-1497
11:156G M29A 1485-1500
12:81G M87 1481-1495 die Type ist offenbar von Johann Sensenschmidt mehrfach mit verschiedener Kegelhöhe umgegossen worden, sie kommt rein mit 81 und 84 mm Kegelhöhe und durchschossen zu 120 mm vor
häufig gemeinsam mit Type 9:79G verwendet
häufig Initiale p als Ersatz für Majuskeln
Schriftschnitt identisch mit Type 4*:91/92G bei Michael Greyff (Reutlingen, Offizin 1/3), Unterscheidungsmerkmale sind die abweichende Kegelhöhe und der Punkt, der bei Sensenschmidt immer auf der Grundlinie steht, bei Greyff z.T. auch mittig oder hoch
in GW 3229 mit Kegelhöhe von 93 mm, bei Haebler als Type 12*:93G verzeichnet
12*:93G M87 1488-1493 Type zu streichen?
lt. Haebler wie Type 12:81G auf größerem Kegel (vgl. Haebler: Typenrepertorium, Abt. IV, S. 100/101, Nr. 61(5))
bei Haebler als zweifelhafte Type vermerkt
ist vermutlich gleich Type 4*:91/92G bei Michael Greyff (Reutlingen, Offizin 1/3)
GW 3229 (VE15 B-9) prüfen, ob Type 12 m. Durchschuss oder evtl. Greyff
13:110G M89 1482-1500
14:110G M99 1495-1498
15:86G M88 1498-1500
16:73G M49 1487-1499 mit Type 15:86G
17:73G M49 1498-1499 mit Type 16:73G
18:173G M30 1497-1500
19:G M29 1497-1500
20:305G 1495-1500 Kanontype

Rubrikzeichen

Rubr. Form Nutzungszeit Beschreibung
α normale Form 1478-1479 s. Johann Sensenschmidt (Nürnberg, Offizin 4)
β normale Form 1481-1487 dicke Sichelspitzen
mit Type 14:110G
γ normale Form 1484-1492 schlank, die Spitzen auseinandergekehrt [?]
zu Type 12:81G
ε normale Form 1485-1485 = β zweimal übereinander
zu Type 11:156G
η normale Form 1495-1497 groß, weiß sehr schmal
ι normale Form 1480-1491 dick, Spitzen kurz
zu Type 12*:93G
κ normale Form 1483-1483 dick, Spitzen mittel, meist vorn verdickt
zu Type 5:115G
hs.: (Kal. 1483)
λ normale Form 1484-1490 groß, dick, Spitzen kurz
zu Type 9:79G
hs.: manchmal defekt, ohne Stiele
β* normale Form identisch mit β?
γ* normale Form identisch mit γ?
δ normale Form 1481-1489 groß
unförmlich
zu Type 10:196G
ζ normale Form 1487-1490 dick
Spitzen sichelartig verdickt
zu Type 16:73G
θ normale Form 1484-1485 lang
schlank
Spitzen mittel
zu Type 8**:105G

Initialen

Initiale Höhe Nutzungszeit Beschreibung
a 19mm volle Lombarden mit Perlen
b 5mm volle Lombarden
c 90mm 1481-1490
d 36mm 1486-1495
e 36mm 1495-1495 Buchstabe voll
signiert J.B
f 60mm 1487-1492
g 48mm 1488-1500
h 17mm 1484-1485
i 20mm 1484-1500
k 10mm 1482-1492 ist gleich Initiale dd
l 15/16mm 1487-1500 vgl. Konrad Kachelofen
m 11/12mm 1481-1497
n 7/8mm 1484-1500 Lombarden mit Perlen
o 5/6mm 1481-1498 2 Alphabete?
p 4mm 1481-1499 Lombarden ohne Perlen
häufig als Majuskel für Type 12:81G benutzt
q 20mm 1490-1499 xylogr. Buchstaben
kalligr.
hs.: verschnörkelt (W) (Einblatt)
r 50mm 1496-1500 Lombarden mit Perlen
hs.: (A) (Kal) (E)
s 30mm xylogr. Buchstaben
verziert
hs.: Init. Y (GW M37202 = ISTC ir00034550)
t 43/44mm Kontur-Lombarden
gemustert
Perlen
hs.: Psalt
u 30mm Lombarden
gemustert
hs.: ähnlich Initiale g, (P, Miss. Rat. 1485)
v 30mm 1492-1500 Lombarden mit Perlen
hs.: (P, Miss. Rat. 1500)
w (gibt es offensichtlich nicht!)
x 75mm 1487-1500 schwarz auf weiß
Figuren
hs.: Kanon T, Opferung Isaaks, Buchstaben fast verdeckt
y 15/16mm 1485-1485 volle Lombarden mit Perlen
z 8mm volle Lombarden
hs.: meist ohne Perlen
ist gleich Konrad Kachelofen
aa 60mm weiß auf schwarz
Muster
hs.:
auf schwarz auf weiß gemustertem Grund
(S)GW M11410 = H 9969 = ISTC ij00157200: Nürnberg 1475
bb 20mm 1485-1485 gemusterte Kontur-Lombarde (V) mit Leistenranke (FisierBüchl. Bambg.)
cc 5mm volle Lombarden
dd 10mm volle Lombarden
hs.: ist gleich Initiale k
ee 3mm 1485-1499 volle Lombarden ohne Perlen
ff 30mm 1498-1498 Xylograph. D mit Innenverzierung

Drucker- u. Verlegermarken

DrM Höhe Nutzungszeit Beschreibung
I 1481-1495 Schild mit zwei gekreuzten Sensen
es kommt in verschiedenen Größen und Formen vor

Titelholzschnitte

TH Höhe Nutzungszeit Beschreibung
kein 1 Hlzs. Darstellung der Venus mit Blumen und Kranz, darunter drei Mondscheiben. [Jaeger]

Alternative Namen

Johann Sensenschmidt und Heinrich Petzensteiner; Lorenz Sensenschmidt; Lorenz Sensenschmidt, Heinrich Petzensteiner und Johann Pfeyl

Personen, die mit dieser Offizin in Verbindung stehen

Sensenschmidt, Lorenz; Sensenschmidt, Johann; Pfeyl, Johann; Petzensteiner, Heinrich

Literatur