Jakob Wolff (Basel, Offizin 9)

1489-1519

Typen

Type M/Qu Nutzungszeit Beschreibung
1:107G M89 1492-1511 Haebler: Typenrepertorium Abt. I, Tab., S. 264/265, Nr. 27: hs.: wohl M88M88
auch als größere Breviertype verwendet
2:65G M47 1497-1501
3:84G M88 1492-1499
4:180G   M60 1491-1499
5:71G   M49, auch M47 1499-1500
6:160G M62 1495-1501 Auszeichnungstype
Textura
Vgl. Type 9:156G bei Michael Furter (Basel, Offizin 12)
7:108G M99 1492-1511 kleinere Breviertype
8:51G M47 1498-1499
9:93G M100 1487-1487
10:64G M49
11:44G M49 1492-1492 Kleine Marginalientype (z.B. in M15092)
12:108G M49 1492-1492 GW 510: Amerbach Typ. 5:97/106G (jetzt zu Wolff korr.)
Z.T. mit Type 5:97/106G bei Johann Amerbach (Basel, Offizin 5) verwechselt (so z.B. GW 510)
12*:93G M49 1492-1492 vgl. BMC: usually kerned from 108
vgl. Type 12:108G
13:92G M44 1492-1492 I1 m. 2 Dornen
ehemals auch als Type 8*:92G bei Michael Furter (Basel, Offizin 12) verzeichnet
vgl. Type 20*:92G bei Johann Amerbach (Basel, Offizin 5)

Rubrikzeichen

Rubr. Form Nutzungszeit Beschreibung
α besondere Form 1498-1501 etwas hängend
zu Type 3:84G
β normale Form 1498-1499 ε-förmig, Spitzen mittel
Type 2:65G
γ normale Form 1492-1498 dick, Spitzen lang
Type 1:107G
δ besondere Form 1499-1499 klein, schlank, kleiner Kopf

Initialen

Initiale Höhe Nutzungszeit Beschreibung
a 30mm 1511-1511 weiß auf schwarz
Zierinitiale
das Muster greift links über den Rand hinaus
b 30mm 1487-1499 Zierinitialen
w auf tiefschwarzem Grund
ist gleich Initiale b bei Nikolaus Kessler (Basel, Offizin 8)
c 25/30mm 1499-1511 kalligraphisch verschnörkelte Buchstaben in verschiedenen Formen
d 15/16mm 1492-1498 volle Lombarden, mit und ohne Perlen
e 14/15mm 1487-1501 Lombarden mit Perlen
f 6/7mm 1492-1500 Lombarden, meist ohne Perlen
g 47mm 1492-1500 schwarz auf weiß
zweifarbig
hs.:Zierinitiale (B)
wie Initiale a
h 40mm 1492-1492 schwarz auf weiß
Muster
hs.:auf weiß auf schwarz gemustertem Grund
ist gleich Initiale g bei Michael Furter (Basel, Offizin 12)
i 11mm 1498-1511 volle Lombarden meist mit Perlen
k 26mm 1492-1492 volle Lombarden ohne Perlen
l 50mm 1498-1498 xylogr. Buchstaben, kalligr. verschnörkelt (S, H)
m 4mm 1498-1511 Lombarden ohne Perlen
hs.: 16. Jh.(?)
n 20mm 1493-1499 volle Lombarden ohne Perlen
hs.: 16. Jh.(?)
o 3mm 1498-1501 Lombarden
p 3/4mm 1498-1500 Lombarden
(identisch mit Initiale o?)
q 25mm 1498-1501 schwarz auf weiß
auf weiß auf schwarz gemustertem Grund
wie Initiale a
r 16mm 1493-1493 weiß auf schwarz
Muster
wie Initiale q
s 5mm 1492-1501 Lombarden
t 8mm Lombarden
ist gleich Initiale c bei Johann Bergmann (Basel, Offizin 14)

Drucker- u. Verlegermarken

DrM Höhe Nutzungszeit Beschreibung
I 111/112mm 1499-1500 eine Engelsfigur hält zwei Schilde, links Baselstab, rechts Marke

Titelholzschnitte

TH Höhe Nutzungszeit Beschreibung
A 102mm 1498-1498 Accipies mit 2 Schülern
ist gleich Titelholzschnitt B bei Michael Furter (Basel, Offizin 12)
kein Wappen des Bischofs Ortlieb von Chur [Jaeger, Beschriftung der Vorlage]

Alternative Namen

Jakob Wolff für Jakob von Kilchen; Jakob Wolff für Petrus de Posnania; Jakob Wolf von Pforzheim (Hae); Jakob von Pforzheim

Personen, die mit dieser Offizin in Verbindung stehen

Wolff, Jakob; Petrus de Posnania; Kilchen, Jakob von