Jean Morand (Paris, Offizin 35)

1492-1501

Typen

Type M/Qu Nutzungszeit Beschreibung
1:118G M32 1492-1498 Haebler: Typenrepertorium Abt. III, Tab., 2. got. Typen, S. 84/85, Nr. 58: hs.: das Maß muss 117/118 heißen
C2 eckig
O1 mit Winkelsehne
auch O1 mit // gebrochen
P mit senkr. Sehne und waagerechtem Doppelstrich
Q2 mit Sehne
U2 eckig
B2 und B1 //
d, h m. Öhr
langes s und f mit Unterlängen
2:100G M37 1492-1500 franz. Min.
B1 //
2*:98G M37 1492-1492 B2 leer
vermutlich Type 2:98G bei Antoine Vérard (Paris, Offizin 56)
3:77G M49 1495-1500 ähnlich Type 4:76G bei Jean Tréperel (Paris, Offizin 30)
eingesprengt: E rund mit Winkelsehne
I2 mit Dorn
P2 leer
F fällt rückwärts
4:130G M32 1495-1500 A2 oben offen mit Dorn
B2, I2, L2 mit doppeltem Dorn
links stark rechts schwache senkr. Doppelsehne: C, E, T (Rüssel lang)
senkr. Sehne mit waagerechter Doppelstrich: D, H, N (gerundet, mit Dorn), P
senkr. Doppelsehne: G, O und Q gebrochen, U (Dorn innen)
S2 breit, ohne Dorn
5:63G M32 1497-1500 G ||
I2 mit doppeltem Dorn
P2 mit Punkt
T2 mit langem Rüssel und links starker rechts schwacher senkr. Doppelsehne
nähere Angaben fehlen
C2 rund
wie Type 15:62G bei Johann Higman und Wolfgang Hopyl (Paris, Offizin 21)
ähnlich Type 3:62/63G bei Antoine Chappiel (Paris, Offizin 51), aber rundes C2
6:63G M49 1492-1495 U1 //
h geschwänzt
spärlich verwendet
vermutlich wie Type 7*:G bei Ulrich Scinzenzeller (Mailand, Offizin 20)
7:180G   M60 1500-1500 Haebler: Typenrepertorium Abt. III, Tab., 2. got. Typen, S. 216/217, Nr. 18: spärlich verwendet
8:118G M32 1493-1493 vermutlich ist gleich Type 13:118G bei Antoine Vérard (Paris, Offizin 56) bzw. Type 13*:120G bei Antoine Vérard (Paris, Offizin 56)
ist gleich Type 1:118G
9:55G M49 1500-1500 U1 leer
vermutlich Type 8:55G bei André Bocard (Paris, Offizin 26)
Haebler: Typenrepertorium Abt. V, Erg. 2, S. 152, Nr. 35: hs.: Pseudo-Bernardus [GW III Sp.722] = Pell 2127 = ISTC ib00409800, nach 1500
10:106G M32 1495-1500 H2 mit Punkt und Dorn (in dieser Form einzigartig)
Q3 mit Dorn
Ähnlichkeiten zu Type 1:118G haben: B, D, O, Q und R
10*:106G M32 1498-1498 H ohne Punkt
lat. Min.
11:83G   M34 (M37?) 1500-1500 Mischtype: eingespr. auch (aus Typ. 3?):
E rund und E2
H gehörnt mit Dorn und H2
L mit Öhr und L2
R mit Dorn und R2, S mit Dorn
und franz. S, T rund
s ohne Unterlänge
vgl. bei Haebler Type 3:83G bei Jacques Moerart (Paris, Offizin 36*)

Rubrikzeichen

Rubr. Form Nutzungszeit Beschreibung
α normale Form 1497-1498 mit langen Spitzen
zu Type 3:77G
β normale Form 1500-1500 normal, groß
zu Type 4:130G
γ normale Form 1493-1500 mit langen Spitzen
zu Type 5:63G
δ normale Form 1500-1500 sehr klein, 2 mm
zu Type 9:55G

Initialen

Initiale Höhe Nutzungszeit Beschreibung
a 10/11mm 1497-1500 volle Lombarden ohne Perlen
b 1493-1498 Leistenstücke
(= Titelleiste: 245x133 mm [?], oben offen, schwarz auf weiß, zusammengesetzt, unten Schild, 2 Engel, 2 Vögel) ?
c 4/5mm 1493-1500 volle Lombarden (nicht steif)
d 6/7mm volle Lombarden ohne Perlen
e 130mm 1493-1493 xylogr. Buchstaben: kalligr. L, zwei Köpfe
ist gleich Initiale g bei Antoine Vérard (Paris, Offizin 56)
f 33/35mm 1500-1500 weiß auf schwarz
wie Initiale b bei Ulrich Gering und Berthold Remboldt (Paris, Offizin 38)
früher: Initiale w bei Antoine Vérard (Paris, Offizin 56)
(GfT 2394: dort ist GW 9335 = ISTC ie00047500 abgebildet, lt. BMC VIII 185: Paris: Morand)
g 2/3mm 1500-1500 volle Lombarden ohne Perlen
h 16/17mm 1500-1500 Weiß auf schwarz
Ohne Rand
Mit Ranken
Nachschnitt von Initiale e bei Ulrich Gering und Berthold Remboldt (Paris, Offizin 38)

Alternative Namen

Jean Morand für Jean Petit und Durand Gerlier; Jean Morand für Antoine Vérard; Jean Morand für Geoffroi de Marnef; Jean Morand für Jean de Coulonces und Robin Challot; Jean Morand für Enguilbert de Marnef und Jean Alexandre; Jean Morand für Guillaume Eustace; Jean Morand für Jacques Moerart; Jean Morand für Pierre Regnault; Jean Maurand (BMC); Jean Maurand (CIBN)