Bernardinus Rizus, Bernardinus Celerius und Antonius de Stanchis (Venedig, Offizin 78)

1484-1492

Typen

Type M/Qu Nutzungszeit Beschreibung
1:111R Qu|-H 1484-1491
2:82R Qu|-H 1484-1489
3:79G M89 1486-1490
4:160G M98 1486-1491 A1 mit Dornen, oben rund
C2, E2 eckig
S2 zweiteilig, eingerollt
5:90R Q|u-D 1486-1491
6:112R Q|u-? (keine Klassifizierung) 1488-1491 Haebler: Typenrepertorium Abt. III, Tab., I. Antiqua-Typen, S. 48/49, Nr. 348*: Nähere Angaben fehlen.
7:78R Qu|-G 1488-1489
8:78R Qu|-G 1487-1491
9:79G M89 1491-1491 h mit Ringelschwanz
10:120G   M10A und M92 1490-1491
11:79G    M89 und M91 1490-1490 Maj. von Type 3:79G und Type 9:79G mit einem Alphabet M91M91 vermischt
12:67G M17 1490-1490
12*:66G M17 1490-1490 wie Type 12:67G, aber kleinerer und engerer Typenkörper
13:80G   M88 1485-1492
13*:83G M88 Bisher einziger Nachweis im GW, GW04791, ist lt. BSB-Ink B-687 nicht Rizius, sondern [Bernardinus Benalius, um 1483] m. Type 1*:83G bei Bernardinus Benalius (Venedig, Offizin 71), Type 2:150G bei Bernardinus Benalius (Venedig, Offizin 71)
14:130G M83 1492-1492
15:84G M99 1490-1491
16:64G   M94, eingesprengt M17 1491-1491 M17M17 aus Type 12:67G
E2 mit gebrochener Sehne
vgl. Type 9:60G bei Christoph Valdarfer (Mailand, Offizin 18)
17:93G M99 1485-1485 //: D2, H2, N2, P2, O2, Q2, U
B2, C2, E2, G2, T2
A2 mit Punkt
J mit Schnörkel
S gebrochen mit Punkt
U rund
D gebrochen
Ähnlich Type 5:93G bei Nicolas Jenson (Venedig, Offizin 2),Type 3:93G bei Andreas Calabrensis (Venedig, Offizin 79), Type 9:93G bei Andreas Torresanus (Venedig, Offizin 55)
Später Type 3:93G bei Andreas Calabrensis (Venedig, Offizin 79)?
Kein eingesprengtes und immer A2
17*:93G   M88 1485-1485 Haebler: Typenrepertorium Abt. V, Erg. 2, S. 110, Nr. 78: hs.: Jensontype?
18:150G M20 1485-1485 Später Type 4:150G bei Andreas Calabrensis (Venedig, Offizin 79)
nur in GW 3586 belegt
19:80Gr Nur Min.
20:90Gr Nur Min.

Rubrikzeichen

Rubr. Form Nutzungszeit Beschreibung
α normale Form 1490-1492 rund, weiß breit, obere Spitze lang, untere eingezogen
zu Type 13:80G
β normale Form 1490-1491 rund, weiß ziemlich breit, Spitzen lang, die untere aufgestülpt
zu Type Type 15:84G
γ normale Form 1491-1491 Sichel dünn, Sehne dick, obere Spitze lang, untere etwas eingezogen
zu Type Type 16:64G
δ normale Form 1489-1489 weiß breit, obere Spitze lang, untere stark eingezogen
zu Type Type 3:79G

Initialen

Initiale Höhe Nutzungszeit Beschreibung
a 21mm 1486-1490 weiß auf schwarz
Buchstaben mit kräftigem Gerank
b 48mm 1490-1490 weiß auf schwarz
kräftiges Gerank, z.T. ohne Randlinien, grobe Ausführung
c 53mm (V) mit teilweise schraffiertem Gerank
weiß auf schwarz
d 51mm 1492-1492 weiß auf schwarz
Buchstabe mit feinem Gerank, mit doppelter Randlinie
e 23mm 1492-1492 weiß auf schwarz
Buchstaben mit verschiedenartigen Ornamenten
f 32/35mm weiß auf schwarz
Buchstaben mit kräftigem Gerank und Blattwerk, Größe schwankend
g 293mm viereckige Titelleiste
unten Weinlese
in der Mitte Schild und I.B.
an den Seiten Säulen, oben der Hl. Geist in Rundbogen, darüber Fabelwesen
schwarz auf weiß
h 27mm schwarz auf weiß
Buchstaben, meist prismatisch, mit Blattwerk und ornamentalen Figuren
i 6mm 1489-1489 volle Lombarden ohne Perlen
k 15mm 1489-1489 schwarz auf weiß
halbvoll
ohne Umrandung
Gerank
zu Type 10:80G bei Andreas Calabrensis (Venedig, Offizin 79)
l 16mm 1489-1489 weiß auf schwarz
kräftiges Gerank
m 240mm 1488-1488 Titelleiste schwarz auf weiß
oben Delphine
unten Kentaurenraub
n 242mm Titelleiste weiß auf schwarz
unten musizierende Engel

Drucker- u. Verlegermarken

DrM Höhe Nutzungszeit Beschreibung
I 74mm weiß auf schwarz
Doppelkreuz und Kreis
Randlinie doppelt
II 60mm 1490-1492 weiß auf schwarz
Doppelkreuz und Kreis, darin unten B R

Personen, die mit dieser Offizin in Verbindung stehen

Stanchis, Antonius de; Rizus, Bernardinus; Celerius, Bernardinus