Type 6:150G bei Johann Prüss (Straßburg, Offizin 14)

Beschreibung

Bezeichnung (nach GW) Type 6:150G
Größe (20 Z.) 150mm (Haebler: 10=74)
M-Form M99
TW-ID ma07373
Beschreibung Textura
A2 mit Raute
Kleinere Missaltype
Majuskeln wie Type 13:150G, aber abweichend von dieser kleine Texturaminuskeln
i mit schrägem, abwärtsgerichtetem Punkt: ì
Wie Type 22:155G bei Peter Drach d.Ä. (Speyer, Offizin 3)?
Vgl. auch Type 11:156G bei Ludwig von Renchen (Köln, Offizin 23)
Divis doppelt, kurz, mittelsteil
Nutzungszeit -
Anmerkungen Ausschließlich in unfirmierten und undatierten Drucken nachweisbar
Als kleinere Missaltype gekuppelt mit Type 5:150G oder Type 9:150G, aber mit deutlich kleineren Minuskeln
Die Kombination mit Type 5:150G (Textura mit M99) ist nur im Missale speciale M24882 belegt; dieses nach dem Zustand von Type 12:93G vor 1505, möglicherweise aber bereits ins 16. Jh. (lt. VD 16 um 1503) zu datieren
Die Kombination mit Type 9:150G (Textura mit M68) ist in mehreren Missaldrucken und weiteren Liturgica (Agenden, Psalter) belegt. Von diesen sind M24567 u. M24569 sicher ins 16. Jh. zu datieren (Bischofswappen), andere aufgrund der mitverwendeten Typen. Möglicherweise muss die gesamte Gruppe ins 16. Jh. datiert werden
Bei Kombination mit Type 9:150G häufig eingesprengte Majuskeln aus Type 5:150G resp. Type 7:156G (z.B. GW00455 oder VD16 M 5589); in diesem Zustand vermutlich erst 16. Jh.
Z.T. auch mit eingesprengten eckigen und gefiederten Majuskeln, vermutlich aus einer kleineren -Type
Nicht identisch mit der bei Proctor als Typ. 6 verzeichneten Type: Diese ist Type 29:146G bei Johann Grüninger (Straßburg, Offizin 12)

Belegmaterial

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